Spätestens anderthalb Jahre vor Schulabschluss solltest du mit der Sammlung von Informationen über für in Frage kommende Ausbildungsmöglichkeiten beginnen. Hier findest du erste Anlaufstellen:
- Bundesagentur für Arbeit: Im Berufsinformationszentrum (BIZ) deiner örtlichen Agentur für Arbeit werden Berufsbeschreibungen, Computertests und Filme zum Berufseinstieg angeboten. Die Berufsberatung hilft dir auch in einem persönlichen Gespräch gerne weiter.
- Messen: Berufsinformationszentren und private Veranstalter bieten Messen für Schulabgänger an, auf denen sich Ausbildungsbetriebe vorstellen. Dazu gibt es meist Vorträge und Workshops rund um den Berufseinstieg. Auch Fachmessen deiner Wunschbranche sind eine Fundgrube für berufsrelevante Informationen.
- Medien: Ratgeber zur Berufswahl findest du in Buchhandlungen, Bibliotheken und in Berufsinformationszentren. Viele Zeitungen und Zeitschriften bringen in regelmäßig erscheinenden Rubriken oder auch in Sonderausgaben Neues aus der Berufswelt. Und natürlich solltest du auch im Internet surfen.
- Tage der offenen Tür: Ausbildungsbetriebe laden häufig zur Besichtigung ein. Dabei kannst du mit Azubis sprechen, Werkstätten besuchen und Informationen über die Unternehmen sammeln.
- Gespräche: Rede mit Freunden und Bekannten über deine Berufspläne und profitiere von ihren Erfahrungen
Realistische Vorstellungen
Beantworte die folgenden Fragen, um ein realistisches Bild von deinem Traumberuf zu erhalten:
- Kenne ich alle Möglichkeiten des Berufsfeldes?
- Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
- Wie sieht der Arbeitsalltag in diesem Beruf aus?
- Wohin kann ich mich entwickeln? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
- Wie verändert sich mein Leben? Beziehe auch Gehalt , Arbeitszeit und -ort, Reisehäufigkeit, Miet- und Fahrtkosten etc. in deine Überlegungen mit ein.
Praxiserfahrungen sammeln
Hast du dich über mögliche Berufe ausreichend informiert, solltest du deine Favoriten genauer unter die Lupe nehmen. Der Königsweg zur richtigen Entscheidung ist das Praktikum: Du merkst, was dir bei der Arbeit am meisten Spaß macht und erlebst, was im Berufsalltag tatsächlich auf dich zukommt. Auch durch Nebenjobs, Teilzeitpraktika am Nachmittag oder gegebenenfalls ein freiwilliges Jahr in einem Unternehmen kannst du Erfahrungen sammeln.