> Zur Sache > Aktiv in eigener Sache > Berufliche Zukunft > Was kann man in eigener Sache erreichen?
Berufliche Zukunft
Expertenrat
Berufliche Zukunft Seite druckenzu meinen Favoriten hinzufügenSeite weiterempfehlen
Was kann man in eigener Sache erreichen?
»in eigener Sache« stellt Erwerbsfähigen ein neues Selbstverständnis für eine sich wandelnde Arbeitswelt vor. Wichtigste Komponente ist ein Kanon branchenübergreifender Kompetenzen und Einstellungen.
In der heutigen Zeit müssen Unternehmen kurzfristig auf Veränderungen und Marktgegebenheiten reagieren können. Dies erfordert flexible Arbeitskräfte mit wettbewerbsfähigem Know-how bzw. der Fähigkeit, sich schnell neuen Gegebenheiten anzupassen.

Herausforderungen einer neuen Arbeitswelt

Für Arbeitnehmer implizieren diese Entwicklungstrends in der Arbeitswelt vor allem, dass die einmal erworbene Qualifikation nicht mehr für ein ganzes Berufsleben ausreicht und sie immer neues Wissen er-werben müssen. Existenzsicherung kann daher nicht länger auf einem bestimmten Beruf, einem einzigen Arbeitsplatz oder Arbeitgeber beruhen, sondern resultiert vielmehr aus einem Bündel von Fertigkeiten und Kompetenzen, die zu den unterschiedlichsten beruflichen Tätigkeiten befähigen. Stellen- und Unternehmenswechsel, Auszeiten und Veränderungen stellen neue Merkmale von Berufsbiografien dar. Keiner darf also müde werden, seine Qualifikationen immer wieder an den aktuellen Gegebenheiten im Unternehmen oder auch am Arbeitsmarkt zu spiegeln und entsprechend anzugleichen. Jeder muss sich in eigener Sache auf den Weg machen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Arbeitsmarktfitness für alle

Unabhängig davon, ob man derzeit erwerbstätig oder arbeitsuchend ist: es ist grundsätzlich erstrebenswert, fit für den Arbeitsmarkt - und damit attraktiv für Arbeitgeber - zu werden, zu sein und zu bleiben. Die Bedeutung überfachlicher Kompetenzen und Einstellungen wird dabei häufig unterschätzt. Neben der fachlichen Qualifikation erreicht man eine hohe Arbeitsmarktfitness vor allem mit dem folgenden Kanon branchenübergreifender Schlüsselkompetenzen und Einstellungen:

Überfachliche Kompetenzen:

  • Teamfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen 
  • Unternehmerisch Denken und Handeln 
  • Reflexionsfähigkeit

Einstellungen und Haltungen:

  • Initiative
  • Eigenverantwortung
  • Offenheit
  • Fleiß / Selbstdisziplin 
  • Belastbarkeit
  • Lernbereitschaft

Jeder ist aufgefordert, selbst die Initiative zu ergreifen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und sich Ziele zu setzen. Die Bereitschaft, ständig dazuzulernen und offen für Neues zu sein, ist dabei genauso wichtig wie die Fähigkeit, mit anderen gut zusammenarbeiten, ihnen zuhören, aber auch die eigene Meinung zum Ausdruck bringen zu können. Außerdem werden eine hohe Belastbarkeit in schwierigen Situationen sowie ein konstruktiver Umgang mit Kritik, Fehlern und Konflikten thematisiert.

Unterwegs in eigener Sache

Menschen, die ihre berufliche Fitness trainieren, sind für neue Herausforderungen im Beruf besser gewappnet. Das Vertrauen in das eigene Können wächst und nicht selten werden bisher unerkannte Entfaltungsmöglichkeiten entdeckt. Der Einzelne gewinnt an Flexibilität und findet bei Bedarf auch außerhalb des einmal erlernten Berufs neue Tätigkeitsfelder. Vor allem aber kann die eigene Entwicklung selbstbestimmter in die gewünschte Richtung gelenkt werden. Neu gewonnenes Selbstbewusstsein und gelebte Selbstverantwortung ermöglichen es, den Arbeitgeber nicht mehr länger als alleinigen Garanten für das persönliche Wohlergehen zu betrachten. Veränderungen innerhalb des Unternehmens oder in der Branche werden als weniger bedrohlich empfunden und zudem als Quelle neuer Chancen und Perspektiven gesehen.

nach oben
Anmeldung
Benutzername
Passwort
Registrieren
Impressum AGB Datenschutz Presse Partner Kontakt Weiterempfehlen Sitemap